Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ich kann allmählich keine Nachrichten mehr sehen, hören oder lesen. Alles ist schlecht und wird immer schlechter, eine Katastrophe jagt die nächste … das ist echter Depri-Katastrophen-Journalismus! Nicht zu ertragen. Um nicht in die verfrühte Winterdepression zu verfallen, habe ich gerade erst einmal ein paar einfache Yoga- und Pilatesübungen gemacht und dann gegoogelt, um heraus zu finden, warum man sich eigentlich nach Yoga oder Pilatesübungen immer gleich viel besser fühlt.

Und siehe da, ein Artikel hat meine gleich spürbar gehoben. Den will ich Euch nicht vorenthalten:Aus www.womenshealth.de: Chakren:

So kommst du in 7 Chakren zum Yoga-High

Oder Namastay on the couch:

Sofa-Yoga „Warum fühlen wir uns nach einer Stunde auf der Matte eigentlich so beschwingt, frei und voller Energie? Ganz einfach: Weil du dabei Energie durch deine Chakren lenkst. Tschakka?! Nein, nein: Chakra. Beim Yoga ist immer wieder die Rede von Chakren. Aber was soll das sein? Wir erklären das kurz. Kurz gesagt sind die 7 Chakren deine spirituellen Energiezentren, die sich auf Körper, Geist und Seele auswirken und für das beschwingte Post-Yoga-Feeling sorgen. Glaubst du nicht? Probier’s aus:

Was sind Chakren überhaupt?

Laut Yogalehre durchziehen den Körper tausende feinstoffliche Energiebahnen (Nadis). „Die Chakren sind die Verkehrsknotenpunkte dieser energetischen Infrastruktur“, sagt Yogalehrer-Ausbilderin Marion Schwarzat. Die Knoten sind entlang der Wirbelsäule angeordnet und „schwingen“ in einer bestimmten Frequenz, die sich auf Körper, Geist und Seele auswirkt. Das Chakrensystem ist bisher nicht wissenschaftlich belegt, doch viele Naturheilverfahren beziehen sich darauf. Alles Unfug? Ein Allgemeinmediziner widerspricht: „Dort, wo die Inder die Chakren verorten, befinden sich im Körper dicke Nervenkörperansammlungen des vegetativen Nervensystems, sogenannte Ganglien. Die Chakren sind also keine reine Erfindung“, erklärt Dr. Michael Feld, Allgemeinmediziner aus Köln. Die Lage der Chakren entspricht denen der Hauptnervenzentren des Körpers und seinen wichtigsten endokrinen Drüsen.

Welche Bedeutung haben die Chakren?

Jedes Chakra ist mit einem großen Lebensthema verknüpft. „Das ist auch der Grund, weshalb Yoga berührt: Weil wir tiefe Themen erreichen, ohne es sagen zu müssen“, sagt Schwarzat. Schauen wir uns die 7 Chakren und ihre Wirkung genauer und testen, wie es bei dir um die einzelnen Chakren steht. Die Bedeutung und Wirkung der 7 Chakren:

1. Das Wurzelchakra Wirkung: physisch erdend, emotional beruhigend, mental stabilisierend, spirituell vertrauend. Affirmation: „Ich bin sicher!“

„Das Wurzelchakra, Muladhara, ist aus meiner Sicht das wichtigste Chakra, da es für Sicherheit und Stabilität verantwortlich ist“, sagt Schwarzat. Es befindet sich im Beckenboden zwischen den beiden Sitzbeinknochen und verwurzelt uns auf der Erde. Hier schlummert die sogenannte „Kundalini Shakti“, die Energie, die beim Yoga über die Chakren entlang der Wirbelsäule bis nach oben zur Krone des Kopfes geleitet werden soll. „Wie es um das Wurzelchakra steht, entscheidet sich in den ersten 7 Lebensjahren. Wer in schwierigen Verhältnissen aufwächst und sich als Kind nicht sicher und geborgen fühlt, trägt diese Unsicherheit oft auch als Erwachsener noch in sich.“ Diese Menschen sind oft ängstlich und schnell erschöpft. Was hilft? Alles, was dich erdet. Verbringe möglichst viel Zeit in der Natur und gehe viel barfuß.

2. Das Sakralchakra Wirkung: physisch lockernd, emotional befreiend, mental zulassend, spirituell öffnend. Affirmation: „Ich habe das Recht zu fühlen und meinen Gefühlen zu vertrauen“. Das Sakralchakra, Svadhishthana, liegt etwa eine Hand breit unterhalb des Bauchnabels in der Mitte des Beckens und ist dein emotionales Energiezentrum. „Es wird dem Element Wasser zugeordnet, und da der menschliche Körper zu über 65 Prozent aus Wasser besteht, hat es energetische Auswirkungen, wenn wir mit fließenden Bewegungen beim Yoga das Wasser in uns zum Schwingen bringen: So kommen wir aus dem Denken mehr ins Fühlen.“ Umgangssprachlich bezeichnen wir es häufig als „Bauchgefühl“ – wenn wir Schmetterlinge im Bauch haben oder ein beklemmendes, mulmiges Gefühl. Du spürst eher letzteres? Dann entdecke deine spielerische Seite und erinnere dich daran, was dir als Kind im Alter von 7 bis 14 Jahren Freude bereitet hat.

3. Das Solarplexuschakra Wirkung: physisch stärkend, emotional aufbauend, mental fokussierend, spirituell aktivierend. Affirmation: „Ich übernehme die Verantwortung, die ich für mein Leben trage“. Das Solarplexuschakra, häufig auch Manipura oder Sonnengeflecht genannt, liegt zwischen den unteren Rippenbögen eine Hand breit unter dem Brustbein. „Hier entsteht unser inneres Feuer, die Willenskraft, die uns antreibt und unser Handeln lenkt“, sagt die Yoga-Expertin. „Wenn das Solarplexuschakar ausgeglichen ist, sind wir sozusagen Feuer und Flamme, nehmen Herausforderungen an und reagieren ganz spontan – aus dem Bauch heraus – auf unterschiedliche Situationen. „Selbstvertrauen und -behauptung entwickeln sich laut Chakrenlehre in der Jugend. Menschen, deren drittes Chakra geschwächt ist, fehlt es an Lebensenergie und Selbstwertgefühl, was oft zu einer passiven Opferhaltung führt. Ein überaktives drittes Chakra äußert sich hingegen in Kontrollwahn, übertriebenem Ehrgeiz, Egoismus und ständiger Rebellion.

4. Das Herzchakra Wirkung: physisch weitend, emotional zuwendend, mental öffnend, spirituell verbindend. Affirmation: „Ich liebe mich selbst, wie ich bin. Mit Respekt, Ehrlichkeit, Verständnis und Geduld.“ Das Herzchakra, Anahata, befindet sich auf Höhe des anatomischen Herzens, ist aber nicht nach links verschoben, sondern in der Mitte des Brustkorbs. Während die drei unteren Chakren für Stabilität und die drei oberen für Freiheit stehen, symbolisiert das vierte Chakra die ausgleichende Mitte und steht vor allem für Liebe und Mitgefühl. „Die Energie des Herzchakras macht uns liebevoll, mitfühlend und warmherzig.“ Menschen mit einem schwachen Herzchakra tun sich laut Chakrenlehre schwer damit, Zuneigung zu zeigen und Kontakt zuzulassen. Das Element, das dem Herzchakra zugeordnet ist, ist Luft, da es auch auf die Lunge wirkt. „Eine herzöffnende Yogasequenz mit vielen Rückbeugen weitet den Brustkorb und leitet so auch mehr Energie ins Herzchakra“, sagt Schwarzat.

5. Das Kehlchakra Wirkung: physisch befreiend, emotional wahrnehmend, mental klärend, spirituell reinigend. Affirmation „Ich hab etwas zu sagen und bin es wert, gehört zu werden.“ „Beim Kehlchakra, Vishuddha, geht es darum, in seine Authentizität zu finden und zu lernen, sich klar auszudrücken“, sagt die Yoagausbilderin. Es liegt in der Mitte des Halses und beeinflusst unsere Kommunikation – das Sprechen, aber auch das Zuhören. Letzteres fällt besonders schwer, wenn das Chakra überaktiv ist. Sehr schüchterne Menschen, die sich nicht trauen, ihre Meinung zu sagen, haben oft ein schwaches Halschakra. „Es steht für all die Dinge, die wir nicht gesagt haben, die uns im Hals steckengeblieben sind und so immer noch auf der Seele liegen“, sagt Marion Schwarzat. Was hilft? Singen und jede Form des kreativen, stimmlichen Ausdrucks. Auch wenn du dich für unmusikalisch hältst: ein Lied zu summen, hilft dein Halschakra in Schwung zu bringen. Versuche weniger zu reden, aber mehr zu sagen.

6. Das Stirnchakra Wirkung: physisch wahrnehmend, emotional erfüllend, mental klärend, emotional inspirierend. Affirmation: „Ich folge meiner Vision.“ „Wer bin ich? – Diese Frage steht beim Ajna-Chakra, dem Stirnchakra, im Vordergrund.“ Es befindet sich in der Mitte des Kopfes zwischen den Augenbrauen und wird häufig auch „drittes Auge“ genannt. Das dritte Auge versteht, was die physischen Augen sehen. Laut Chakrenlehre bekommt dieses Chakra insbesondere ab dem 36. Lebensjahr eine größere Bedeutung, wenn sich der Blick auf das Leben verändert, weil sich unsere Illusionen durch Enttäuschungen auflösen und wir unserer eigenen Vision folgen. Menschen mit einem starken Stirnchakra haben oft besonders gute Ideen. Ein geschwächtes Strinchakra äußert sich in Konzentrationsschwäche, Engstirnigkeit und Festhalten an unrealistischen Zielen.

7. Das Kronenchakra Wirkung: physisch aufrichtend, emotional beruhigend, mental entspannend, spirituell erhebend. Affirmation: „Ich nehme die Welt an wie sie ist, ich bin ein Teil davon.“ Das siebte Chakra, Sahasrara, liegt am Scheitel, der Krone des Kopfes. Hier geht es um die Erweiterung des Bewusstseins und darum, zu erkennen, dass alles mit allem verbunden ist. Klingt abgehoben, ist aber ein ganz menschliches Bedürfnis. Seit jeher suchen Menschen in Religion und Spiritualität eine Verbundenheit, um die innere Leere zu füllen. „Während uns das Wurzelchakra auf der Erde verwurzelt, verbindet uns das Kronenchakra mit unserem inneren Licht“, sagt Schwarzat. Die Energie des Kronenchakras erzeugt ein Gefühl von Harmonie und tiefem Frieden. Menschen mit einem schwachen Kronenchakra sind oft misstrauisch, haben Schwierigkeiten sich zu entscheiden und spüren eine scheinbar grundlose Unzufriedenheit, die sich manchmal in einer Midlifecrisis äußert und dazu führt, dass wir uns auf das Wesentliche im Leben besinnen und von vorn beginnen. Du auch?

Wie kann ich Chakren aktivieren oder reinigen?

Es gibt viele verschieden Formen der Chakren-Arbeit. Yoga ist ein Beispiel. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob die Yogalehrerin in der Stunde von Chakren spricht oder nicht, denn jede Vinyasa-Yogastunde ist entlang der Chakrenleiter aufgebaut und wirkt deshalb auch energetisch. Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, dem empfehlen wir das Buch „Innen.Aussen – Das Yoga-Chakra-Buch“ von Elena Lustig und Annette Söhnlein.“

Da kann ich nur sagen: Lasst uns turnen, Schwestern! Das ist allemal lustiger und erfüllender, als sich weinend voller Angst im Elend der Welt zu winden. Wenn wir nicht nur für unsere Chakren sorgen, sondern auch alle ein bisschen rücksichtsvoll bleiben – wer weiß? Vielleicht dürfen wir dann unsere geschmeidigen Körper mit den gut durchfluteten Chakren bald wieder auf den Straßen tanzen lassen … wäre doch schön!

Schöne geschmeidige Woche voller positiver Gedanken noch!

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