Seit Mai 2019 schreibe ich nun wöchentlich meine Kolumne hier auf Facebook. Ich tue das mit großem Vergnügen. Es hat lange gebraucht und auch ein bisschen Überredungskunst von meiner lieben, ungeheuer kreativen und vielfach engagierten Uschi Ronnenberg gekostet (Danke nochmal an dieser Stelle!!), aber jetzt bin ich drin in den sozialen Medien und es gehört mittlerweile zum liebgewordenen „Wochen-End-Ritual“, eine Kolumne zu schreiben.

Und sonst? Was habe ich überhaupt von Facebook und Instagram? Lohnt sich das?

Mein ganz persönlicher Mini-Jahres-Rückblick:
In meinem ersten „Social-Media Jahr 2019“ gab es für mich drei besondere Erlebnisse, die ohne FB wohl so nicht zustande gekommen wären:

1.Wie schon erwähnt: Schreibschwesters Kolumne zum Sonntag. Ich war anfangs erstaunt und berührt, dass die Kolumne überhaupt gelesen wurde. Und darüber freue ich mich natürlich noch immer wie Bolle, denn das ist es ja, was man als Schreiberling möchte: Gelesen werden.
Das berührt mich noch immer sehr und ich finde den Austausch mit all jenen, die lesen und /oder kommentieren wunderbar. Im richtigen Leben und im Netz. Das ist ja „gelebtes soziales Miteinander“. Toll, das macht Spaß.
Die schöne Lesung, die 2019 ebenfalls über Facebook angekündigt wurde und -nicht zuletzt deswegen- gut besucht war, war mit Sicherheit ein weiteres High-light aus der Schreibecke.

2.Über Facebook bin ich bei dem `Verein Aktiv-Tierschutz Lichtblicke e.V.` (der übrigens herausragende Arbeit macht!!!) auf eine wunderbare Hündin (Milka) aufmerksam geworden, über die ich mehr wissen wollte. In dem folgenden Messenger-Austausch mit Frau Gebauer und später auch im Telefonat mit Frau Traut habe ich „zufällig“ erfahren, dass die beiden kleinen Söhne unserer rumänischen Hündin Flika noch immer in dem Shelter saßen, in das alle drei im Winter 2016 gekommen waren. Wer die „Geschichte von Camil und Codin“ mitverfolgt hat, weiß, dass die beiden 3 Jahre alten Rüden inzwischen im Internat für schwierige Fellchen bei Frau Hüther im Odenwald sind (was richtig heißt: Starttherapie für Angsthunde, Therapeutische Hundeschule Daniela Hüther, die ich übrigens auch über Facebook gefunden habe) und dort ganz wunderbare Fortschritte in ihrem eigenen Tempo machen dürfen. Dafür bin ich jeden Tag dankbar …

3.Ich habe durch die sozialen Medien ein Frauennetzwerk kennen gelernt, das genau vor einem Jahr von der unglaublich engagierten Sirit Coeppicus ins Leben gerufen wurde. (Tusch und Trommelwirbel bitte!):

Frau mit Bizz.
#FraumitBizz

In dieser Gruppe gibt es regen Austausch unter Frauen, die den verschiedensten beruflichen Tätigkeiten nachgehen. Ob über die sozialen Medien, den Newsletter und persönlich in Workshops – die Infos fließen hin und her, es ist klasse, ich bin begeistert – und das, obwohl ich jetzt nicht zu diesen Menschen gehöre, die immer alles in großen Gruppen machen müssen. Aber es ist wirklich beeindruckend, so viele tolle und unterschiedliche Frauen mit ihren Themen, Berufen und Leidenschaften kennen zu lernen. Da kann ich nur sagen: Danke Sirit!
Du hast nicht nur das Talent und die Fähigkeiten, die frau braucht, um so etwas in Raketenstart-Tempo auf die Beine zu stellen, du BIST eine Frau, die netzwerken kann. Weil du Menschen magst. Und Austausch mit gegenseitiger Unterstützung. Zusammen sind wir stärker und erfolgreicher.
Wie sagst du so schön, liebe Sirit? Aloha …
Ich sage: Facebook, Insta, Linkedin, Xing und Pinterest ….
Mit Sirit feiern wir zusammen stets ein Fest!
Zweifaches Aloha.
Schön, dass es dich gibt und du die Vision, den Mut und die Fähigkeiten hattest und hast, FraumitBizz zu gründen und unermüdlich (und top organisiert) am Laufen zu halten.
Dreifaches Aloha zum ersten Geburtstag vom schönsten Netzwerk der Region … ich freue mich auf die Fortsetzung – auf welchem Kanal auch immer.

Das waren sie, meine Top-Drei Erfahrungen mit Facebook und Instagram in 2019. Ich bin ja wirklich sehr gespannt, wie das in diesem Jahr weitergeht … in den sozialen Medien und im richtigen Leben.

Schöne Woche !