Eine Löffel-Liste listet die Dinge auf, die man – nun ja-, die man noch tun möchte, bevor man den Löffel abgibt.

Sie sollte nicht zu lang und nicht zu unrealistisch sein und sich an den derzeitigen Gegebenheiten orientieren, immer aber die eigenen Sehnsüchte im Blick haben. Gibt es etwas, das ich als jüngerer Mensch immer schon tun wollte und das aus den unterschiedlichsten Gründen bisher nicht geklappt hat?

1.Schritt: Schreiben Sie es auf!

Eine Weltreise machen?

Klavier spielen lernen?

Ein Café eröffnen?

Etwas bestimmtes lernen, Malen, Klavier oder Saxophon spielen, Tango oder Ballett tanzen?

Mit Tieren zusammen sein, vielleicht sogar eigene um sich haben?

Etwas ganz außergewöhnliches erleben, etwa ein spirituelles Seminar zur Reise in frühere Leben buchen?

Längere Zeit in einer anderen Stadt, alleine oder auf einem Bauernhof leben?

…. diese Liste sollte Ihre Liste sein und sie sollte daher auch die ganz persönlichen Wünsche aufzeigen

2.Schritt: Ordnung rein bringen! 

Ordnen Sie die Punkte den folgenden Möglichkeiten nach; entweder unter dem Aspekt „Was lässt sich am einfachsten umsetzen“ oder unter dem Aspekt „Wofür schlägt mein Herz am meisten?“

3.Schritt: Umsetzen! 

Jetzt brauchen Sie nur noch einen Plan, der realistisch aufzeigt, was man braucht, um zum ersten Ziel zu kommen. Brechen Sie dazu das große Ziel in kleine Unterzielstücke und gehen Sie es an. Gerne auch mit „Schwestern und Brüdern im Geiste“, holen Sie sich also Hilfe. Aber bitte fragen Sie an dieser Stelle weder Zauderer noch Pessimisten. Gefragt sind Realisten und Träumer.

Und dann kann es losgehen, hin zu den noch ausstehenden Zielen Ihrer Lebensreise.

Denn man bereut am Ende wohl nichts, was man versucht hat – selbst wenn man unterwegs gescheitert ist. Man bereut nur, was man gar nicht erst versucht hat.

Wär doch schade!