Hallo Tag,

mir ist ein bisschen übel. Gerade habe ich mein letztes „Saisongebäck“ aufgefuttert. Gute sechs dicke, mit Schokolade überzogene Elisenlebkuchen.

Herrlich waren die!

Aber auch ziemlich üppig. Halt wie Weihnachten so sein soll, duftend, lecker, voller typischer Gewürze , Mandeln und Nüsse, ein bisschen mehr von allem als sonst und auf jeden Fall mit Schokolade. Jetzt aber ist das Fest gefeiert und weil man ja weniger Essen wegwerfen soll, hab ich sie eben auch verputzt. Wär ja auch jammerschade gewesen! Bis zum kommenden Fest hätten sie sicher nicht mehr durchgehalten, was blieb mir also übrig?

Eben.

Leider bin ich mit der süßen Pracht in meinem Magen aber auch ein bisschen denk und schreibfaul. Weißt du was, Tag? Ich genieße jetzt meine satte Trägheit, du bist ein schöner und erfüllter Tag gewesen, es ist schon ziemlich spät, ich lasse dich auf dem Sofa ausklingen.

Vielleicht träume ich ein bisschen von den kommenden Festen, die in diesem Jahr anstehen.

Vielleicht.

Vielleicht auch nicht, denn eigentlich habe ich mir vorgenommen, aus jedem Tag ein Fest zu machen. Heute war ein Festtag mit Lebkuchen … mal sehen, was ich morgen zu feiern habe … mir wird schon etwas einfallen!

Gute Nacht.